Als natürliches Nebenprodukt der Nahrungsmittelindustrie werden Federn und Daune von Enten und Gänse separat gewonnen. Dabei bezeichnet man nur die unterste Federschicht bei Wasservögeln als Daunen.
Die Eigenschaft dieser Tiere - in kalten Regionen der Erde oder im Winter ohne weiteren Schutz als das Federkleid nicht zu frieren - zu eigen gemacht, hat ein daunengefülltes Bett, Schlafsack oder auch Jacke noch heute die besten Wärmeisolationseigenschaften bei geringstem Gewicht. Trotz der vielen großen Anstrengung der chemischen Industrie den Wärme-Gewichtsvorteil des Naturproduktes Daune auf synthetische Fasern zu übertragen, ist dieses bislang nicht wirklich gelungen.
Durch die feine Fächerung der einzelnen Daunen, entstehen kleinste Kammer, die Luft einschließen. Physikalisch gesehen ist Luft ein sehr schlechter Wärmeleiter und somit verhindert die Daunenschicht bzw. die darin eingeschlossene Luft, dass die körpereigene Wärme, entweichen kann.
Aufgrund des geringen Eigengewichtes der Daunen wird deutlich weniger Füllung benötigt,
als bei synthetischen Füllungen mit vergleichbarer Wärmeleistung.
Für den Outdoor-Bereich sind jedoch noch weitere Vorteile entscheidend. Daunenfüllungen lassen sich wesentlich kleiner komprimieren. Gerade für Aktivitäten im Freien wird mit daunengefüllten Produkten bester Trage- und Schlafkomfort erzielt.
Obwohl meist der Anschaffungswert eines Daunenschlafsackes oder Jacke höher liegt als bei vergleichbaren synthetisch gefüllten Produkten erhält die Daune bei normaler Pflege längere Zeit ihre Füllkraft und damit ihr "Loft".