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Qualität der Daunen


Die Qualität der Daunen hängt von vielen Umweltbedingungen ab. Tiere, die artgerecht gehalten und in kälteren Klimaregionen zu Hause sind, entwickeln eine bessere Federn- und Daunengrundlage. Auch das Alter und schlussendlich das Wissen um die Weiterverarbeitung bilden die wichtigsten Faktoren zur Herstellung guter Daunenmischqualitäten.

Das Alter der Tiere hat nahezu den wichtigsten Einfluß auf die Größe der Daunen. Eine gute Qualität des Rohproduktes bleibt aus, wenn die Tiere nur ihrer Daunen wegen gehalten werden, genauso wie intensive Zuchtmaßnahmen und Mästung das Leben der Tiere stark verkürzen. Je älter die Gänse und Enten in Freilandhaltung bei gesunder Ernährung werden können, desto größer werden die Daunen als Rohprodukt.

Da in der Tierwelt der Wechsel von Fell und Federn vom Klima beeinflusst wird, ist es ein ganz normaler Vorgang, dass die Qualität jahreszeitmäßig schwankt. Um diese Unterschiede auszuschließen, bewahren gute Daunenlieferanten die Rohware fast ein gesamtes Jahr auf, um eine gleich bleibende Mischqualität anzubieten.

Mischverhältnisse gibt es derweilen viele. Typische Mischverhältnisse im Outdoor-Bereich sind 80/20 oder 90/10 (das bedeutet: bei 100g Füllung liegt der Daunenanteil bei 80 bzw. 90 % und der Federanteil bei 20 bzw. 10 %). Je höher der Anteil der Daunen desto höher ist ihre Isolation und damit die Wärmeleistung.

Dieses bedeutet jedoch nicht, dass je höher das Mischverhältnis und damit die Füllkraft, desto langlebiger ist sie auch. Auch hier ist ein wesentlicher Faktor zur Entscheidung, welches Mischverhältnis genutzt wird, der Einsatzzweck des Produktes.



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